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Die Geschichte der Edelsteine und Schmucksteine

Die Geschichte der Edelsteine

Edelsteine sind seltene Mineralien in unserem Erdboden. Sie zeichnen sich durch ihr außergewöhnliches Aussehen, ihre Widerstandsfähigkeit und Härte, ihrem Glanz und ihrer Farbe aus. Kein Stein ist wie der andere. Edelsteine entstehen in großer Tiefe, unter hohem Druck und bei hohen Temperaturen. Durch vulkanische Aktivitäten werden sie an die Oberfläche gebracht, wo man sie in Stollen abbaut.

Ausgesuchte Exemplare dieser Rohedelsteine werden von Edelsteinschleifern bearbeitet, bis sich das Licht besonders schön in ihnen bricht. Genutzt werden dabei Techniken wie Spalten, Schleifen, das Gravieren und Bohren, sowie das Schneiden. Dabei kann es vorkommen, dass bis zu 90% des Steins weg geschliffen werden. Der damit fertige Edelstein kann nun zum Beispiel in Schmuck wie Ringen oder Colliers eingearbeitet werden. Eine andere Verwendungsmöglichkeit ist in Werkzeugen, da Edelsteine besonders hart sind.

Schon in der mittleren Steinzeit bestand Interesse an den Edelsteinen, was archäologische Funde beweisen. Ein besonders hohes Niveau hatte die Edelsteinverarbeitung in Zentral- und Ostasien, Babylon, Mesopotamien, Ägypten und Mittelamerika. In Mittel- und Nordeuropa war die Bearbeitung eher vereinzelt. Das Interesse an Edelsteinen stieg in Europa erst mit Entwicklung von Handel und Wissenschaft im 15. und 16. Jahrhundert an und erreichte den Höhepunkt im 18. und 19. Jahrhundert mit der Entdeckung vieler neuer Lagerstätten.

Bekannte Edelsteine sind zum Beispiel Diamant, Topas, Amethyst, Granat, Rubin und Smaragd

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